Mi 23.09.
19:30
Regie
Christoph Hochhäusler
Deutschland, Belgien, Luxemburg / 2024
101 Min.
/ DCP
/ OmeU
mit
Sophie Verbeeck, Louis-Do de Lencquesaing, Marc Limpach
Kino
Arsenal
zu dem KalenderCharles Mahr (Louis-Do de Lencquesaing), ein Gangsterboss alter Schule, macht schon lange unangefochten Geschäfte in Brüssels Unterwelt. Doch die Zeiten haben sich geändert, jetzt steht er im Zentrum eines Machtkampfs um die Zukunft des Gewerbes, die sein Rivale in Cyber-Bordellen mit VR-Brillen und Sexpuppen sieht. Als ein als Kunsttransport getarnter Geldschmuggel auffliegt und sein Kurier ermordet wird, engagiert Mahr die kaltblütige Auftragskillerin Tez (Sophie Verbeeck), um Rache zu nehmen. Diese findet sich in einem Labyrinth aus Intrigen und Lügen und in einem fulminanten Showdown wieder. Die Männer sind am Ende, die Frauen kooperieren und halten im Hintergrund die Fäden in der Hand. Hochhäuslers erster französischsprachiger Film ist ein Film noir nach dem Vorbild von Jean-Pierre Melville, kühl und düster, mit kurzen Gewalteruptionen. Aber auch das von Reinhold Vorschneider grandios fotografierte urbane Brüssel und eine umwerfende Flirt-Szene zwischen Tez und einer Barkeeperin mit Zahnlücke bleiben in Erinnerung. (bik)
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